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Maun

GPS: S19°59’170, E23°25’300

Nahezu jeder Besucher Botswanas wird auch das Städtchen Maun kennenlernen, das als “Safari- Hauptstadt” des Landes gilt. Von hier aus starten die meisten Safaris in das Okavango Delta und das Moremi Game Reserve und viele touristische Firmen sind hier beheimatet.

Gegründet wurde Maun 1915 als Hauptstadt des Batawana-Stammes und war ein wichtiger Versorgungsort für die umliegenden Rinderzüchter sowie ein Ausgangspunkt für Jäger. Mit der Entwicklung des Tourismus und der Fertigstellung der Teerstraße von Nata am Anfang der 1990er Jahre, hat Maun sich rasant entwickelt und dabei viel von seinem Flair als alte Grenzstadt verloren. Mittlerweile leben hier mehr als 30.000 Menschen.

Auch für Selbstfahrer ist Maun mit seinen Einkaufszentren, Tankstellen, Hotels, Lodges und Autovermietungen ein wichtiger Ort. Der Flughafen ist aufgrund der vielen Kleinflugzeuge, die von hier in die verschiedenen Camps im Delta fliegen, einer der betriebreichsten im Südlichen Afrika. Auch größere Maschinen, welche die Besucher auch aus anderen Ländern bringen, landen natürlich hier.

Maun selbst liegt am Ufer des Thamalakane River, wo auch heute noch die gefährdete Red Lechwe-Antilope (Rote Moorantilope) beim gemeinsamen Grasen mit Eseln, Enten und Rindern zu sehen ist.

Das Maun Environmentel Educational Centre (oder Maun Educational Park) liegt am östlichen Ufer des Thamalakane River. Auf 250 ha soll vor allem bei Schulkindern das Verständnis für den Busch und die Wildtiere wecken. Besucher erhalten eine Karte, auf der vier Wanderwege und Aussichtspunkte verzeichnet sind, von wo aus man Lechwe, Gnus, Impalas, Zebras, Giraffen, Warzenschweine und andere Tiere beobachten kann.

Auf der Crocodile Farm gibt es einige sehr große Exemplare zu bestaunen, die man so in freier Wildbahn meist nicht zu Gesicht bekommt.

Das Nhabe Museum ist das einzige Museum im kulturell so vielseitigen Nordwesten Botswanas. Untergebracht in einem ehemaligen Gebäude des britischen Militärs von 1939, das als Beobachtungsposten gegen die deutsche Präsenz in Namibia errichtet worden war, wird hier die Natur- und kulturelle Geschichte der Okavango Region dargestellt.

Daneben gibt es eine Vielzahl von Veranstaltungen wie Theateraufführungen, Diskussionsrunden, Tänze, Wettbewerbe, Kunstausstellungen örtlicher Maler, Bildhauer, Weber und Holzschnitzer und natürlich auch Souvenirverkauf. Geplant ist ebenso der Aufbau eines Cultural Village, dessen Hütten dann für die Präsentation der verschiedenen Handwerke und dem Verkauf der hergestellten Dinge genutzt werden können.

Nicht nur für Touristen ergibt sich hier ein schöner Einblick in die Kultur Botswanas sondern auch viele Schulkinder kommen hier erstmals mit ihrer eigenen kulturellen Vergangenheit in Kontakt.
 

Quelle GPS-Daten: The Shell Tourist Map of Botswana. Mit freundlicher Genehmigung des Botswana Tourism Boards

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