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Nxai Pan National Park

Der Nxai Pan National Park liegt in unmittelbarer Nachbarschaft und schließt direkt an den Makgadikgadi Pans National Park an, von dem er nur durch eine Straße getrennt ist.

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1970 zunächst zu einem Schutzgebiet von 1.676 km² erklärt, wurden die Grenzen 1992 neu gesetzt um auch Baines Baobabs (S20°06’721, E24°46’127) zu umfassen, was zu der heutigen Größe von 2.578 km² führte und die alten Migrationsrouten der Wildtiere wieder herstellte. Gleichzeitig wurde das Gebiet zum Nationalpark erklärt.

Im Gegensatz zum Makgadikgadi Pans National Park mit seinen weiten, weißen Ebenen gibt es mit Ausnahme der tiefer liegenden Kudiakam Pan und einigen kleineren Pans keine Salzpfannen im Nxai Pan National Park. Dieser wird von einem Meer aus Gras dominiert, das von Zebras, Gnus, Impalas und Springböcken kurzgehalten wird.

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Hauptanziehungspunkt sind die beiden künstlichen Wasserlöcher. Besonders mit Beginn der Regenzeit im Dezember halten sich hier zahlreiche Gnus, Impala, Oryx-Antilopen, Springböcke  und Zebra auf. Vor allem Letztere kommen zu Tausenden um hier ihre Jungen zu gebären und konkurrieren dabei mit den Springböcken. Elefanten und Büffel sind mit der nun konstanten Wasser- versorgung eingewandert und natürlich folgen auch die Raubtiere ihrer Beute und finden sich hier in großer Zahl ein. Eine faszinierende Zeit für Tierbeobachtungen!

Von Interesse ist die “Old Trek Route”, entlang der von den 1950ern bis 1963 das Vieh der Siedler durch das Ngamiland bis nach Kazungula getrieben wurde, bevor die modernen Zäune zur Tierseuchenkontrolle errichtet wurden. Reste eines alten Viehpostens sind noch heute zu sehen.

Sehenswert sind auch die sogenannten “Bushman Pits”, kleine von den San ausgehobene Löcher nahe dem Rand einer kleinen Pfanne. In ihnen versteckten sie sich während der Jagd, um auf die Tiere zu warten, die zum Trinken an das Wasser kamen und somit in Bogenschußweite kamen.

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Innerhalb des Parks gibt es zwei kleine Campingplätze mit sanitären Anlagen; zwei und acht Kilometer vom Einfahrtstor entfernt. Kleine Gaskocher sollten mitgeführt werden, da häufig kein Feuerholz zur Verfügung steht. Wasser ist auf den Campingplätzen vorhanden.

Mit einem Erlaubnisschein (Permit), der am Game Scout Camp oder aber schon im Makgadikgadi Pans National Park zu erwerben ist, darf auch bei Baines Baobabs gecampt werden. Hier gibt es jedoch keinen ausgewiesenen Campingplatz, keine sanitären Anlagen und keine Wasserversorgung.

Anfahrt

136 km von Maun auf der Straße von Maun nach Nata bzw. aus dem Osten kommend 65 km von Gweta (S22°10’897, E27°58’293) folgt man einer unauffälligen Abzweigung (S20°13’420, E24°38’55), die weitere 37 km über tiefe Sandpisten zum Tor des Nxai Pan National Parks führt.

Diese Strecke kann nur mit einem Wagen mit Allradantrieb befahren werden und selbst dann sollten Schaufeln mitgeführt werden, um sich wieder auszugraben. In der Regenzeit können die Sand- und Lehmstrecken sehr glitschig werden und es ist äußerste Vorsicht geboten. Auch ausreichend Treibstoff muß mitgeführt werden. Gweta ist für Selbstfahrer die nächstgelegene Möglichkeit, sich mit Lebensmitteln und Treibstoff auszurüsten.

Die Park- und Campinggebühren müssen im Game Scout Camp in Xhumaga (S22°13’639, E28°59’106) oder Nxai Pan (S19°56’063, E24°45’703) gezahlt werden. Der Park ist ganzjährig geöffnet, wobei die Straßenbedingungen sich bei starkem Regen noch weiter verschlechtern können.
 

Quelle GPS-Daten: The Shell Tourist Map of Botswana. Mit freundlicher Genehmigung des Botswana Tourism Boards

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