Selebi-Phikwe
GPS: S21°57’659, E27°50’141
88 km südwestlich von Francistown liegt die Minenstadt Selebi-Phikwe, die drittgrößte Ansiedelung in Botswana. 50 km von der Hauptstraße entfernt gelegen erreicht man die Stadt, in dem man nach Palapye (S22°32’549, E27!05’236) eine Mopane-Waldlandschaft durchquert, um dann einer Abzweigung nach Osten zu folgen. Durch die Fertigstellung der Teerstraße bis zur Martin’s Drift Grenzstation (S22°59’884, E27°56’368) ist Selebi-Phikwe ein günstiger Ort für eine Zwischenübernachtung auf dem Weg nach Norden geworden.
Ursprünglich gab es zwei kleine Orte namens Selebi und Phikwe. Als hier in den 1960ern Kupfer- und Nickelvorkommen entdeckt wurden, wurde in ihrer Mitte die erste kommerziell genutzte Mine Botswanas und eine Siedlung errichtet, wodurch Selebi-Phikwe entstand. Obwohl der Rohstoffabbau nicht ganz so erfolgreich wurde wie erwartet und andere Industriezweige wie die Textilindustrie hier entstanden, arbeiten dennoch fast 5.000 der 70.000 Einwohner der Stadt für die Mine, was sie zum größten Arbeitgeber des Landes macht.
Phikwe bietet seinen Besuchern zwar einen Golfplatz, Sportmöglichkeiten, Einkaufszentren, Parks und auch einen Flughafen, ist jedoch nicht als eigenständiges Ziel für Touristen zu sehen sondern als Übernachtungs- und Versorgungsort.
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