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Keetmanshoop

Ende des 18. Jahrhunderts ließen sich in der Region des heutigen Keetmanshoop (früher: Keetmannshoffnung) die ersten Nama wieder. Der Ort selber entstand, als die Rheinische Mission hier 1866 eine Station eröffnete und wurde nach dem Finanzier der Expedition - Johann Keetman, einem reichen Industriellen - benannt. ‘Keetmans”hoffnung”’, weil er hoffte, durch die Christianisierung der verfeindeten einheimischen Stämme Frieden zwischen diesen schaffen zu können.

500 km südlich von Windhoek gelegen ist der Ort mit seinen ca. 20.000 Einwohnern heute ein wichtiges Versorgungszentrum und Verkehrsknotenpunkt im Süden Namibias. Haupteinnahmequellen sind der Tourismus sowie die Karakulschafzucht.

Die 1895 von Wilhelm Sander entworfene Missionskirche beherbergt heute ein Museum der Stadtgeschichte und der Nama-Kultur. Es ist wochentags geöffnet und der Eintritt ist frei. Die Touristeninformation befindet sich im “Kaiserlichen Postamt”, einem ebenfalls interessanten Gebäude.

13 km nordöstlich von Keetmanshoop liegt der zum National Monument deklariert Köcherbaumwald und in unmittelbarer Nähe auch der “Spielplatz der Riesen”.
 

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