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Outjo

Die Stadt Outjo in der Region Kunene ist mit ihren ca. 7.000 Einwohnern das Versorgungszentrum für die umliegenden Farmen und bei Touristen als Zwischenstop auf dem Weg ins Damaraland und zum Etosha National Park beliebt. Auch Tagesausflüge in den Park sind von hier aus möglich. Die Landschaft gab der Stadt ihren Namen: Outjo bedeutet in der Sprache der Herero “Kleine Hügel”, von denen es zahlreiche um den Ort herum gibt.

Die ersten weißen Siedler, welche die Region erreichten, waren Jäger und Händler. 1897 wurde die Stadt durch die Deutsche Schutztruppe gegründet und die ersten festen Gebäude entstanden, von denen einige wie das Franke House und der Wasserturm noch heute existieren. Im Franke House ist heute das Heimatmuseum untergebracht, in dem der Besucher Informationen über die Expeditionen des Majors Viktor Franke erhält, der das Ovamboland erforschte. Es ist von montags - freitags von 10 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr geöffnet.

1914 führte Major Franke eine Strafexpedition zum Fort Naulila der Portugiesen in Impalila an, um sich für die Ermordung einer deutschen Abordnung zu rächen, die mit diesen einen Nichtangriffspakt schließen wollten. Hieran erinnert heute das Impalila Monument in der Nähe des Postamts von Outjo.

Eine Überraschung für viele Besucher ist die deutsche Konditorei, in der man frische Brötchen, ausgezeichnete Schwarzwälder Kirschtorte und andere Köstlichkeiten erstehen kann.

Im Ugab-Tal nahe Outjos befindet sich die ca. 35 m hohe Fingerklippe (Vingerklip), die durch die Erosion von 30 Millionen Jahren alten Kalksteinschichten entstand. Weitere Plateaus und Tafelberge geben der Landschaft ein Antlitz, das an das Monument Valley im US-Staat Arizona erinnert.
 

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