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Bo-Kap / Cape Malay Quarter

© South African Tourism
Kapstadt wurde nicht nur durch die Afrikaner und Europäer geprägt, auch die sogenannten Kap-Malaien, aus dem indischen Raum geholte Sklaven und ihre Nachkommen, haben das Stadtbild und die Atmosphäre Kapstadts mitbestimmt.

Nicht alle stammten jedoch wie der Name vermuten lässt aus Malaysia; auch Menschen aus Sri Lanka, Indonesien, Indien und von anderen Orten wurden von der Dutch East India Company in die Kapkolonie verschleppt.

Der Bo-Kaap oder auch Cape Malay Quarter (Kap-Malaien-Viertel) genannte Teil Kapstadts wurde durch sie geprägt und auch heute noch ist der muslimische Glauben hier vorrangig.

Das Bo-Kaap liegt zwischen der Buitengracht Street und Signal Hill und bezaubert mit seinen farbenfrohen Häusern, engen Gassen, Moscheen und Minaretten.

© South African Tourism
Die Häuser wurden in einem gemischten edwardianischen und kapholländischen Stil erbaut und im ältesten Gebäude des Viertels (Wale Street 71) ist heute das Bo-Kaap Museum untergebracht. Es ist wie ein muslimisches Haus des 19. Jahrhunderts eingerichtet und erzählt von der Geschichte der Kap-Malaien. Zudem sind  z.Zt. (2008) zwei weitere Ausstellungen in Vorbereitung. Die George Hallet Photographic Exhibition stellt Photographien der Gegend aus, während eine zweite Ausstellung die soziale Geschichte des Bo-Kaps und den Einfluß der Apartheid und ihrer Gesetze auf das Viertel darstellt.

Auch die Küche Südafrikas wurde von den Kapmalaien stark geprägt - Probieren sie unbedingt eines der typischen, leckeren Gerichte wie Sosaties oder Bobotie!
 

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