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Franschhoek

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Franschhoek’s Geschichte ist, wie der Name (“Französisches Eck”) schon sagt, von den Franzosen geprägt. 1688 wurde der Ort als “Le Quartier Français” von Hugenotten gegründet, die aus religiösen Gründen aus Frankreich geflohen waren. Noch heute sind Namen wie Du Toit, Joubert oder De Villiers in Südafrika, besonders aber in der Region um Franschhoek, sehr verbreitet.

Die Hugenotten brachten Ihre Kenntnisse der Landwirtschaft und des Weinanbaus mit und nutzten die günstigen Voraussetzungen, die im Franschhoek Valley hierfür bestanden. Dank ihnen gehört die südafrikanischen Weine zu den Besten der Welt und noch heute gibt es hier zahlreiche Weingüter mit französischen Namen, von denen viele besichtigt werden können.

Vom 31. August - 02. September 2007 findet das erste “Franschhoek Uncorked”-Event statt. Weingüter wie Boschendal, Cabrière, Boekenhoutskloof und Graham Beck Wines bieten verschiedene Aktivitäten wie eine Degustation der neuen Weine, Touren der Weinkeller und Ländereien, Pferderitte und mehr an. Auch Kunstausstellungen, Live-Musik und Golfwettbewerbe wird es geben.

Das Hugenotten-Denkmal, daß zum 250. Jahrestag ihrer Einwanderung eingeweiht wurde, erinnert an diese wichtige Bevölkerungsgruppe.

Das Denkmal besteht aus Granit. Drei hohe Bögen symbolisieren die Dreifaltigkeit; im Vordergrund steht eine Frau mit einer Bibel in der Hand und eine zerrissene Kette steht für die Befreiung von religiösen Fesseln. Der Teich im Vordergrund des Denkmals weist auf die Ruhe hin, welche die Siedler hier nach der Verfolgung in Europa fanden. Im angrenzenden Museum wird die Geschichte der Hugenotten am Kap dargestellt.

Ca. 25 km von Stellenbosch entfernt gelegen zählt Franschhoek mit seinem französischen Flair und seiner Lage im Tal, das von den schroffen Hex River Mountains umgeben ist zu den beliebtesten Orten Südafrikas. Die ausgezeichneten Restaurants wie das “Ballon Rouge” oder “Le Quartier Français” ziehen auch Kapstädter Gourmets an, und viele kleine Shops und Galerien laden zum Bummeln ein.

Am Ende des Tals führt der über 700 m hohe Franschhoek Pass, früher ein Trampelpfad der Kap-Elefanten, über die Berge, von dem aus man eine atemberaubende Aussicht hat. Auch hier oben gibt es empfehlenswerte Restaurants, die  zu einem Stop einladen.
 

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