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Grahamstown

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Die selbsternannte “Festival City” Grahamstown ist für die  zahlreichen Veranstaltungen bekannt, die hier jedes Jahr stattfinden. Am bekanntesten ist das  National Arts Festival, ein Kultur-Event, das jedes Jahr im Juli zahlreiche Freunde von Kunst, Theater und Musik anzieht.

Neben einem großen Markt mit Kunsthandwerk und Trödel sowie zahlreichen Delikatessen und Gaumen- freuden gibt es in der Regel mehr als 500 Opern-, Kabarett-, Jazz- und Folklore- Aufführungen zu sehen. Mittlerweile ist das Festival über die Landesgrenzen gekannt und zieht Kulturfreunde aus aller Welt an.

Grahamstown liegt in der Eastern Cape Province. Der Ursprung der Stadt liegt in den erbitterten Kämpfen zwischen den einheimischen Xhosa und den weißen Siedlern. Nach
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zahlreichen Scharmützeln kam es 1811 zum Krieg und Oberst John Graham wurde beauftragt, Standorte für die militärischen Hauptquartiere zu finden. An einer dieser Stellen entstand schnell eine Siedlung, die nach ihm benannt wurde: Grahamstown.

1819 kam es zu einer ersten großen Schlacht, bei der 300 Briten mehr als 9.000 Xhosa besiegten; mehr als 1.000 Xhosa verloren ihr Leben. Nach ihrem Häuptling Makana wurde der Makana’s Kop, der Hügel, von dem aus sie ihren Angriff starteten, benannt.

Doch die Kämpfe gingen weiter und immer mehr Siedler aus dem Umland zog es in die Sicherheit der Stadt, so daß Grahamstown schnell zur zweitgrößten Stadt der Kapkolonie heranwuchs. Dies war jedoch nur von kurzer Dauer, denn nach weiteren Angriffen der Xhosa 1834 sowie 1859 und durch den “Großen Trek” der Buren, die nicht unter der Herrschaft der Briten leben wollten, verließen viele Menschen die Stadt. Erst als die Briten das angrenzende Gebiet bis zum Kei River annektierten, konnten die weißen Siedler hier in Frieden leben.

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Zum Gedenken an diese schwere Zeiten wurde auf dem Gunfire Hill das 1820 Settler’s Monument errichtet.

Neben den Festivals gibt es natürlich noch weitere lohnenswerte Ziele in Grahamstown. Das Stadtbild ist durch viele hübsche Häuser im viktorianischen Stil geprägt, 40 Kirchen und viele Denkmäler geprägt.

Das Albany Museum vermittelt Wissenswertes im Bereich der Naturwissenschaften und Ethnologie und besonders sehenswert ist die International Library of African Music. Hier werden mehr als 200 traditionelle Instrumente aus Afrika gezeigt. Und in der Hörbibliothek gibt es das weltweit größte Archiv von Aufnahmen traditioneller Musik.
 

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