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Johannesburg

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Johannesburg, auch häufig liebevoll “Jo’burg” genannt und Mittelpunkt der kleinen Provinz Gauteng, ist die größte Stadt Afrikas südlich der Sahara. Zudem ist sie die größte Stadt der Welt, die nicht am Wasser - ob Meer, See oder Fluss - liegt. Der Grund hierfür ist einfach: Gold.

1886 wurde auf einer der wenigen Farmen in der damals endlosen Savanne das erste Gold gefunden. Schnell kamen Glücksritter aus aller Welt, um ihr Glück zu  machen. Johannes Joubert und Johann Rissik wurden beauftragt, die Entstehung einer geordneten Siedlung zu leiten und sie benannten sie nach ihrer beider Vornamen: Johannesburg.

Bereits drei Jahre später war Johannesburg bereits die größte Stadt des Landes,  und 1895 lebten dort bereits 100.00 Menschen, von denen 75.000 in den Minen schufteten. Eine der größten Goldlagerstätten der Welt war entdeckt worden. In der Sprache der Bantu wird Jo’burg auch “Egoli” genannt, was “Stadt des Goldes” bedeutet.

Heute leben in Johannesburg selbst mehr als 3 Mio. Menschen (2001: ca. 3,4 Mio.), inkl. Soweto, East Rand und West Rand sollen es mehr als 7,5 Mio. Menschen sein. Auch Gold wird noch immer abgebaut, wobei der Aufwand sehr groß und kostspielig ist, da das Metall als kleine Partikel im Gestein verteilt ist und nicht als Nuggets einfach aufgesammelt werden kann. Überall rings um Johannesburg sind die gelben Abraumhalden zu sehen.

Wer sich die Vergangenheit Johannesburgs als Goldgräberstadt näherbringen lassen möchte, sollte Gold Reef City besuchen, wo man auch einen kleinen Teil einer stillgelegten Mine besichtigen kann.

Heute ist Johannesburg dank der vielen Banken, der 1887 gegründeten Börse und der vielen weiteren Firmen der Industriemotor für Südafrika und das Finanzzentrum des gesamten Südlichen Afrikas. Für die Touristen, die das Land besuchen, ist die quirlige Stadt mit ihrem großen internationalen Flughafen meist Anfangs- oder Endpunkt einer Rundreise, und auch Ausgangspunkt für Safaris oder Besuche der Panoramaroute, Sun City und vielen anderen Highlights im Norden des Landes.

Viele Menschen meiden jedoch die Stadt an sich und fahren gleich nach der Ankunft weiter, weil sie Sicherheitsbedenken haben. Nach dem Ende der Apartheid nahm die Kriminalitätsrate besonders in Johannesburg stark zu, wovon heute noch der Ruf, die gefährlichste Stadt der Welt zu sein, geblieben ist. Es wurde jedoch mittlerweile sehr viel für die Sicherheit getan; so wurden spezielle Sicherheitseinheiten gegründet
© South African Tourism
, überall gibt es Überwachungskameras, Shopping-Center haben eigene Sicherheitskräfte usw. Die Zahl der Verbrechen ist dadurch sehr stark zurückgegangen. Grundsätzlich gilt, daß man nicht panisch zu sein braucht, jedoch wie in jeder Großstadt der Welt aufmerksam und wachsam sein sollte sowie seinen - in den Augen der Einheimischen - Reichtum nicht prahlerisch zur Schau stellen sollte.

Johannesburg selbst hat als Stadt durchaus ihren Reiz. Es gibt vor allem auch in den Vororten wie Sandton, Rosebank und Randburg ausgezeichnete Hotels, Restaurants, Galerien, Museen und Theater sowie zahlreiche Shopping Center. Viele Golfplätze laden zum Spiel ein.

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Die Randburg Waterfront ist die kleine Antwort Johannesburgs auf die Victoria & Alfred Waterfront in Kapstadt. An einem künstlichen See liegen viele Geschäfte, Restaurants, Pubs, Kinos, Theater, Karussells, Flohmarkt und sogar ein schwimmender Golfplatz. Eine besondere Attraktion sind die Wasserspiele, bei denen regelmäßig in einer wunderbaren Choreographie zur Musik und mit Farbspielen bis zu 50 m hohe Wasserfontänen aus 1.000 Düsen in der Luft “tanzen”.

Auf dem Dach der Rosebank Mall findet jeden Sonntag ein beliebter Flohmarkt statt und für die Besucher, die zu wenig Zeit für eine ausführliche Safari hat, gibt es auch in Johannesburg Möglichkeiten, die Tierwelt hautnah zu erleben. Neben dem Zoologischen Garten mit mehr als 300 Tierarten gibt es westlich von Mogale City (ehemals Krugersdorp) ein kleines Game Reserve mit Giraffen, Nashörnern, Büffeln, Impalas, Kudus, Leoparden und v
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ielen anderen Tieren. Picknick- und Grillplätze sind vorhanden und auch Pferderitte durch das Gebiet sind möglich.

Nördlich von Johannesburg liegt der kleine Rhino & Lion Park, in dem Besucher mit ihrem eigenen Fahrzeug “auf Pirsch” nach Löwen, Nashörnern, Wildhunden, Geparden, Antilopen, Zebras und Büffeln gehen können. Es gibt ein Restaurant und auch einen Swimming-Pool. Hier kann man sich sogar mit Löwenbabys auf dem Arm photographieren lassen, wenn diese noch klein genug sind. Und bei Halfway House gibt es einen Schlangenpark, der dem Besucher die Reptilien Afrikas näherbringt. Auch Krokodile, Alligatoren und Schildkröten leben hier.

Wie auch Kapstadt ist auch Johannesburg ein idealer Ort zum Shoppen. Große, moderne und sichere Shopping Malls laden zum Bummeln ein und durch den günstigen Randkurs lässt sich hier mehr als nur ein Schnäppchen machen. Empfehlenswert sind insbesondere die Fourways Mall, Eastgate Mall, Randburg Waterfront, Rosebank Mall, Nelson Mandela Square und vor allem das Sandton City Shopping Center, wo man alles bekommt, was das Herz begehrt. Zudem gibt es in nahezu allen Malls auch Theater, Kinos, Restaurants und Pubs, die zum Verweilen einladen.

Beachten Sie auch, daß Sie als Tourist bei der Ausreise die Mehrwertsteuer erstattet bekommen können.

Ein Kontrastprogramm dazu ist ein Besuch in Soweto, dem “South Western Township”; eine nachdenklich stimmende, doch zugleich auch beeindruckende Erfahrung. Hier sollte man aus Sicherheitsgründen jedoch ausschließlich an einer geführten Tour teilnehmen!

Auch ein Besuch des Apartheid Museums lohnt sich in jedem Fall.
 

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