Google
 


Cape of Good Hope Nature Reserve

cape_point_satour_10
Die gesamte südliche Kaphalbinsel wurde 1939 zum Cape of Good Hope Nature Reserve (Naturreservat Kap der Guten Hoffnung) erklärt. Auf einer Fläche von knapp 8.000 ha erlebt der Besucher die typische Kapvegetation (“Fynbos”) - über 1.350 verschiedene Pflanzenarten wurden hier bislang nachgewiesen - und Tiere wie Strauße, Bergzebras, ca. 160 Vogelarten, kleinere Antilopen sowie Klippschliefer (“Rock Dassies”). Sie sehen aus wie niedliche Murmeltiere und sollen doch die nächsten lebenden Verwandten des Elefanten sein. Auch Paviane, die man niemals füttern und am ehesten aus dem Auto beobachten sollte, leben hier.

Der Hauptanziehungspunkt des Naturreservats ist aber natürlich das Kap der Guten Hoffnung mit dem Cape Point.

1487 wurde das Kap vom portugiesischen Seefahrer Bartolomeu Diaz entdeckt, der im Auftrag seines Königs den Seeweg nach Indien suchte, jedoch scheiterte. Von ihm stammt die Bezeichnung “Kap der Stürme”; auch heute noch Beiname des vom portugiesischen König Johann II. später umbenannten Kaps der Guten Hoffnung. An den Seefahrer erinnert heute das Diaz Kreuz in Platboom, das man ebenso auf dem Weg zum Kap besichtigen kann wie das Denkmal für Vasco da Gama in der Buffelsbaai (Büffelbucht), der 10 Jahre später das Kap umrundete und Indien erreichte.

© South African Tourism
Das Kap der Guten Hoffnung wird häufig für den südlichsten Punkt Afrikas sowie den Ort, an dem der Indische und Atlantische Ozean sich begegnen, gehalten. Die ist jedoch falsch; beide Attribute gebühren dem ca. 160 km weiter östlich gelegenen Kap Agulhas.

Vom Parkplatz aus geht es  zu Fuß oder per Kabelbahn bis zum 250 m über dem Meer liegenden historischen Leuchtturm hoch.

Der "Flying Dutchman" kostet bis Oktober 2008 R 36,00 pro Erwachsenem (hin und zurück) sowie R 27,00 einfach. Ab dem 01.11.08 erhöht sich der Preis auf R 40,00 für die Hin- und Rückfahrt.

Der alte Leuchtturm wurde in den 1860ern erbaut, erwies sich jedoch recht schnell als unbrauchbar. Durch die erhöhte Lage war der Turm häufig im Nebel verborgen, so daß man 1911 nach einem Schiffsunglück beschloß, einen weiteren Leuchtturm auf einer Höhe von nur 87 m ü.d.M. zu bauen. Dieser ist heute mit 10 Millionen Lichtstärken einer der stärksten der Welt und das Licht kann noch bis zu 63 km Entfernung auf dem Meer gesehen werden.

Vom Kap der Guten Hoffnung führt ein Wanderweg zum Cape Point, dem südlichsten Punkt der Kaphalbinsel. Für diese Wanderung, die aufgrund der häufig starken Winde durchaus anstrengend sein kann, benötigt man retour ca. 1,5 Stunden. Festes Schuhwerk sollte selbstverständlich sein.

Der Cape Peninsula National Park erstreckt sich vom Signal Hill in Kapstadt bis hin zum Kap der Guten Hoffnung und umschließt auch das Cape of Good Hope Nature Reserve.

Individualreisende sollten versuchen, das Kap möglichst am Morgen zu besuchen, um ein Zusammentreffen mit den meist am Nachmittag kommenden Reisegruppen zu vermeiden.
 

Alle Angaben auf dieser Seite sind nach bestem Wissen zusammengestellt.
Es kann jedoch keine Garantie übernommen werden, daß sie immer und zu jeder Zeit aktuell sind. Jegliche Haftung wird daher ausgeschlossen.

Impressum

Sie möchten auf dieser Seite werben?   You would like to advertise on this page?


TV Spielfilm