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Royal Natal National Park

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Der 1916 eingerichtete National Park erhielt seinen heutigen Namen 1947, als die damalige britische Kronprinzessin Elizabeth den Park besuchte. Er zählt zu den landschaftlich schönsten Parks in den Drakensbergen und ist insbesondere bei Wanderern sehr beliebt.

Insbesondere das sogenannte “Amphitheater” - eine steil herabfallende Felswand von ca. 5 km Länge - prägt mit dem 3.282 m hohen Mont-aux- Sources das Bild des ca. 80 km² großen Parks. Den Namen bekam der Berg von 2 französischen Missionaren, die auf Ihren Wanderungen entdeckten, daß hier die Quellen von 5 Flüssen entspringen.

Der Tugela River fällt über die Abbruchkante des Amphitheaters mehr als 800 m in die Tiefe und ist damit der dritthöchste Wasserfall der Welt. Beeindruckende Ausblicke bietet der beliebte Tugela River Walk.

Insgesamt bieten sich dem Besucher hier zahlreiche Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeits- graden, so daß jeder Besucher einen für ihnen passenden Weg findet. Auch das Plateau selbst kann bestiegen werden, wobei dieser Aufstieg zu den Schwierigeren zählt.

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Die angenehmsten Jahreszeiten für Wanderungen sind der Frühling, wenn sich Teile des Parks in ein Pflanzenmeer verwandeln, sowie der Herbst. Im Sommer bieten sich dem Auge herrlich saftige grüne Graslandschaften, doch wird es sehr schwül und es kommt immer wieder zu unerwarteten, heftigen Gewittern, während im Winter der Schnee die Wanderer behindert.

Grundsätzlich ist das ganze Jahr über mit starken Wetterumschwüngen zu rechnen und Wanderer sollten sich unbedingt vor ihrem Aufbruch mit der geplanten Route im Mountain Rescue Register eintragen. Informationen zu den Wanderwegen (auch mehrtägige) und auch Kartenmaterial bekommt man im Besucherzentrum. Auch von Rangern geführte Wanderungen und Pferderitte werden angeboten.

Bekannt ist der Park auch für seinen unglaublichen Pflanzenreichtum, der durch die unterschiedlichen Klimazonen, Höhenunterschiede und den Wasserreichtum erklärt werden kann. Mehr als 2000 Pflanzen wurden hier bislang entdeckt. Verschiedene Proteen haben hier
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ein Zuhause gefunden, darunter auch die erst 1996 entdeckte Protea nubigena in einer Höhe von über 2.500 m.

Natürlich sind hier aber auch Tiere wie Elenantilopen, Paviane, Perlhühner, Zebras, zahlreiche Vogelarten aber auch Echsen und Schlangen, teils giftig, zuhause.

Für Übernachtungen im Park bietet sich das Thendele Restcamp in der Nähe des Amphitheaters an. Auch zwei Campingplätze sind im Park vorhanden. Eine frühzeitige Vorabreservierung ist unbedingt zu empfehlen.
 

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