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Südafrika von A-Z

Aufenthaltsdauer/Einreise
Deutsche, andere EU-Bürger und Schweizer benötigen für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten lediglich einen Reisepass, der noch mindestens 30 Tage über die Ausreise hinaus gültig sein und mindestens 2 freie Seiten (Vorder- und Rückseite) haben muß. Zudem muß man auf Verlangen den Zweck der Reise nachweisen und ein gültiges Rückflugticket vorlegen können.

Die Überschreitung der Aufenthaltserlaubnis auch um wenige Tage wird mit empfindlichen Geldstrafen, teilweise auch mit Abschiebehaft geahndet. Verlängerungen müssen mindestens einen Monat vor Ablauf der Aufenthaltserlaubnis beim Department of Home Affairs („Civitas“, Struben Street, Pretoria, Tel. Nr. 012-314-8911) beantragt werden. Es wird empfohlen die notwendigen Unterlagen für eine Verlängerung wie Nachweise über Rückflug, Krankenversicherung und finanzielle Mittel bereits vor Einreise zu beschaffen.

Der deutsche Kinderausweis wird nur mit Lichtbild anerkannt und sollte bei Reiseantritt mindestens zwei freie Seiten für Sichtvermerke haben. Ebenso ist der Eintrag eines mitreisenden Kindes in den Reisepass eines Elternteils möglich, dann muß eine weitere Seite im Pass für das Kind frei sein.). Für einen längeren Aufenthalt muß ein kostenpflichtiges Visum beantragt werden. Weitere Auskünfte hierzu erteilt die Südafrikanische Botschaft in Berlin, Tel. 030-220730, Fax 030-22073190, in der Schweiz in Bern, Tel. 031-44 20 11 und in Österreich in Wien, Tel. 02 22-32 64 93 11. Visa für Zimbabwe, Lesotho, Botswana und Swaziland erhalten sie an der jeweiligen Landesgrenze.

Eine Gelbfieberimpfung ist vorgeschrieben, wenn man aus einem Gelbfiebergebiet einreist.

Weitere Informationen, auch zu Arbeits- und Studienaufenthalten, finden sie auf der Webseite des Auswärtigen Amts.

Ärztliche Versorgung
Für eine Reise nach Südafrika empfehlen wir den Abschluß einer Auslandskrankenversicherung, da der Versicherungsschutz der gesetzlichen Krankenkassen nicht für Südafrika gilt. Näheres zur ärztlichen Versorgung finden Sie unter Gesundheit.

Apotheken
In den meisten Einkaufszentren gibt es sogenannte "Chemists" oder "Apteeks", die in der Regel auch über einen Notdienst verfügen. Hier können Sie rezeptfreie Medikamente, nach Ihrer Ankunft beispielsweise speziell auf das Land abgestimmte Malaria-Prophylaxen, kaufen. Auch Drogerieartikel können Sie hier erwerben.

Automobilclubs
Wie in Deutschland den ADAC gibt es auch in Südafrika einen großen Automobilclub. Die Automobile Association of South Africa (AA) bietet umfangreiche Dienstleistungen. Bei einigen Autovermietern ist eine temporäre Mitgliedschaft im AA im Mietpreis enthalten. Im Notfall ist die AA (Automobile Association of South Africa) landesweit zu erreichen. Die allgemeine Notrufnummer (gebührenfrei) lautet: 0800 01 01 01, MAYDAY Ärztliche Notrufnummer (gebührenfrei): 0800 033 007. Informationen unter www.aasa.co.za.. Mitgliedern des ADAC wird auf Vorlage ihres Mitglieder-Ausweises kostenloses Kartenmaterial zur Verfügung gestellt.

Badestrände
Südafrika rühmt sich einer Länge von mehr als 3.000 km schöner Badestrände. Doch muß man beim Baden in Südafrika bedenken:

  • Der kalte Benguela-Strom sorgt an der Westküste selbst im Sommer dafür, daß die Wassertemperaturen Nordsee-Niveau kaum übersteigen.
  • Entlang der Garden Route ist aufgrund der Wassertemperaturen das Baden zwischen den Monaten November bis April angenehm.
  • Die wärmsten ganzjährigen Wassertemperaturen hat die Natal-Nordküste aufzuweisen, allerdings kann man auch hier vom karibischen Niveau nur träumen.

Bitte beachten Sie, dass Nacktbaden strafbar ist.

Banken
Die Offnungszeiten der Banken sind in der Regel von Mo. - Fr. 9 bis 15.30 Uhr, Sa 8.30 bis 11 Uhr. Die großen Banken tauschen Devisen und Reiseschecks und haben Zweigstellen in jeder größeren Stadt sowie an den internationalen Flughäfen. Auch Geldautomaten sind vielerorts vorhanden. In den Großstädten haben auch verschiedene internationale Banken Filialen. Auf den drei internationalen Flughäfen Johannesburg, Kapstadt und Durban ist zwei Stunden vor jedem internationalen Abflug und bis zwei Stunden nach jeder internationalen Ankunft eine Wechselstube geöffnet.

Behindertgerechte Reisen
In Südafrika gibt es nur beschränkt behindertengerechte Einrichtungen. Man sollte daher vor jeder Buchung genauestens bei den Hotels erfragen, welche Einrichtungen zur Verfügung stehen. Informationen über spezielle Einrichtungen und behindertengerechte Freizeitaktivitäten hält die Vereinigung für physisch Behinderte (Association for the Physically Disabled) bereit unter Tel: +27 11 646 8331. South African Airways bieten auf allen großen Flughäfen Passagierhilfen an.

Ein Handbuch mit einem Überblick aller Dienstleistungen für Sehbehinderte stellt der Südafrikanische Blindenrat (SA National Council for the Blind) unter der Tel. Nr. +27 12 346 1190 zur Verfügung.

Bevölkerung
Die ca. 43 Mio. südafrikanischen Einwohner stammen aus den verschiedensten Bevölkerungsklassen.. Ca. 77 % sind Afrikaner, 10% Weiße, 9% Coloureds, 3% Asiaten. Die Afrikaner kommen wiederum aus den unterschiedlichsten Stämmen, u.a. die Zulus, Xhosas, Venda, Ndebele und andere.

Botschaften

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Südafrika
180 Blackwood Street
Arcadia
Pretoria 0083
Südafrika
Tel. (++27) (0) 12 427 89 00
Fax: (++27) (0)12 343 94 01 
E-Mail: GermanEmbassyPretoria@gonet.co.za
Internet: http://www.pretoria.diplo.de

Dienststelle der Botschaft Pretoria in Kapstadt

19th Floor, Safmarine House
22 Riebeek Street
Cape Town 8001.
Tel. (0027) (0) 21 405 30 00
Fax (0027) (0) 21 421 04 10 (nur Dienststelle der Botschaft), 421 04 00 (Dienststelle und Generalkonsulat)

Botschaft der Schweiz in Südafrika
818 George Avenue
Arcadia
Pretoria 0001

Tel.: 012 / 437 788/9
Fax: 012 / 342 18 19

Schweizerisches Konsulat
NBS Waldorf, 9th Floor
St. George's Mall
Cape Town 8000
Tel.: 021 / 261 040
Fax: 021 / 249 344

Botschaft von Österreich in Südafrika
Apollo Center
405 Church Street
Pretoria 0001
Tel.: 012 / 322 77 90
Fax: 012 / 322 77 93

Österreichisches Konsulat
Standard Bank Center
662 Main Towers
Hertdog Boulevard
Cape Town 8000
Tel.: 021 / 211 440/1
Fax: 021 / 253489

Botschaften Südafrikas in

Deutschland

Botschaft der Republik Südafrika
Tiergartenstr. 18
10117 Berlin
Tel.: +49 - 30 - 22 07 30
Fax: +49 - 30 - 22 07 31 90
www.suedafrika.org.za

Generalkonsulat der Republik Südafrika
Sendlinger-Tor-Platz 5
80336 München
Tel.: +49 - 89 - 23 11 630
Fax: +49 - 89 - 23 11 63 63
E-mail: info@saconsulate.de

Österreich
Botschaft der Republik Südafrika
Sandgasse 33
1190 Wien
Tel.: +43 - 1 - 320 64 93
Fax: +43 - 1 - 320 64 93-51
E-mail: saembvie@aon.at
www.southafrican-embassy.at

Schweiz
Botschaft der Republik Südafrika
Alpenstr. 29
3000 Bern 6
Tel.: +43 31 350 1313
Fax: +43 31 350 1311

Busverbindungen (Intercity Services)
Drei Busunternehmen bieten Verbindungen zwischen den Hauptzentren an.
Greyhound Cityliner: Tel.: +27-11-830 1301; Fax: +27-11-830 1528
Intercape Mainliner: Tel.. +27-21-386 4400; Fax: +27-21-386 2488
Translux Express: Tel.: +27-11-774 333; Fax: +27-11-774 3318

Computicket
Computicket mit seinen über 300 Niederlassungen in Südafrika ist der ideale Anlaufspunkt wenn Sie Kino- und Theaterkarten, Eintrittskarten für Veranstaltungen oder auch Lotterielose kaufen möchten.

EC-Karte
In Südafrika werden Master Card, Visa Card, American Express und Diners Club akzeptiert. Die EC-Karte kann nur zum Geldabheben bei einem automatischen Bankautomaten (ATM = Automatic Telling Machine) verwendet werden. Vorausgesetzt, die Bank in Südafrika hat ein diesbezügliches Abkommen mit Maestro oder Cirro (Entsprechende Etiketten sind auf den ATM`s angebracht). An Tankstellen kann nicht mit Kreditkarte, sondern nur mit Bargeld bezahlt werden.

Einreise s. Aufenthaltsdauer

Eisenbahn
Generell muß zwischen dem staatlichen Schienenverkehr (Spoornet), der nicht mit dem europäischen Zugverkehr verglichen werden kann, und den Luxuszügen unterschieden werden.

In den Spoornet-Zügen sollten Sie immer in der 1. Klasse fahren und den Nahverkehr um Johannesburg ganz meiden! Eine Platzreservierung muß spätestens. 24 Stunden vor Fahrtbeginn gemacht werden. Spoornet bietet Bahnpässe sowie Kinder, Studenten und Seniorenermäßigungen.

Der luxuriöse Blue Train fährt auf verschiedenen innersüdafrikanischen Strecken sowie auf der Route Pretoria und Victoria Falls. Auch der Rovos Rail bietet luxuriöse Fahrten mit Dampflokomotiven innerhalb Südafrikas und fährt außerdem nach Victoria Falls, Maputo (Mozambique) und Namibia. 2 x im Jahr führt die Strecke von Kapstadt bis nach Dar-Es-Salaam und in unregelmäßigen Abständen in Verbindung mit Rovos Air sogar von Kapstadt nach Kairo – ein faszinierende Erfahrung! Mit dem Shongololo Safari Express, einem Hotel auf Rädern, können Sie verschiedene Touren im Südlichen Afrika unternehmen. Die Tage stehen den Gästen für Exkursionen zur Verfügung, in den Nächten bringt der Shongolo sie an einen anderen Ort.. Außerdem werden überall in Südafrika Fahrten in nostalgischen Dampfzügen, z.B. mit dem Outeniqua Tjoe-Choo an der Garden Route, angeboten.

Elektrizität
Das Stromnetz der meisten Städte hat 220/230 Volt. Die in Deutschland üblicherweise erhältlichen Adapter können nicht in Südafrika verwendet werden. Wir empfehlen Ihnen, nach Ihrer Ankunft einen dreipoligen Adapter für Föns, Rasierapparate etc. für wenig Geld vor Ort zu erwerben. In einigen Unterkünften kann man die Adapter auch an der Rezeption ausleihen oder kaufen.

Essen
Grundsätzlich ist die südafrikanische Küche europäisch geprägt. Sie zeigt Einflüsse der eingewanderten Hugenotten, Engländer, Südeuropäer, aber auch der Malaien und Inder. Besonders beliebt ist bei den Südafrikanern das „Braaivleis“, d.h. das Grillen unterschiedlicher Fleischwaren wie Schweine- oder Rindfleisch, Hammel- oder Lammstücke oder die allseits beliebte „Boerewors“. Nicht nur in der freien Natur, auf den Campingplätzen oder im privaten Kreise daheim frönt der Südafrikaner seiner Grill-Leidenschaft. Auch Hotels bieten oft in ihrem Garten „Braaivleis“ bzw. einen „Braai“-Abend an. Tropische und subtropische Gemüsearten und Früchte sorgen für weitere kulinarische Höhepunkte. Daneben werden – insbesondere in den Küstenregionen um Kapstadt und entlang der Natalküste – verschiedene Fischgerichte angeboten. Crayfish (Languste) wird sicherlich vielen Liebhabern von Meeresfrüchten besonders munden, und auch den Kingklip sollten Sie probieren. Natürlich gibt es auch viele regionale Spezialitäten:

  • Malaiische Gerichte bereichern die Küche besonders in und um Kapstadt: Sosaties (Fleischspieße mit Hammel- oder Schweinfleischstückchen), Bobatie (scharf gewürzter Hackfleischauflauf) oder unterschiedliche Arten des Bredie (Fleisch- und Gemüseeintöpfe) sind hier besonders beliebt.
  • In Durban ist besonders die indische Küche stark vertreten: Fleisch-, Geflügel-, Fisch – oder Eiergerichte („Curry“ genannt) sind z.T. sehr „hot“ (scharf) angerichtet. Abhilfe bei zu scharfen Gerichten bringen die dazu servierten Kokosraspeln.
  • Biltong ist ebenso wie in Namibia stark vertreten. Es handelt sich um gewürztes, luftgedörrtes Fleisch vom Rind oder Wild (z.B. Kudu oder Strauß)

Salate können überall bedenkenlos verzehrt werden, denn die Lebensmittelhygiene ist beispielhaft.

Bei Bedenken gilt die Regel: "Cook it, peel it or forget it", soll heißen, dass man im Zweifelsfall nichts essen soll, was sich nicht schälen/pellen lässt oder nicht gekocht ist.

Ebenso können Sie in größeren Orten überall Wasser aus der öffentlichen Wasserversorgung trinken. Zum Essen werden gern das (gute) einheimische Bier oder die ausgezeichneten südafrikanischen Weine getrunken.

Feiertage
Südafrika hat zwölf Feiertage (public holidays):

Neujahrstag, Karfreitag, Familientag (unser Ostermontag) und Weihnachten, ferner
21.3.Tag der Menschenrechte
27.4.Freiheitstag
1.5. Tag der Arbeit
16.6.Tag der Jugend
9.8. Nationaler Frauentag
24.9.Tag des Erbes
16.12.Tag der Versöhnung
26.12.Tag des Guten Willens(2. Weihnachtsfeiertag)
Fällt einer der Feiertage auf einen Sonntag, so gilt der folgende Montag als Feiertag.

Flug
Jeden Tag werden viele Flugverbindungen von Deutschland nach Südafrika angeboten. LTU, Lufthansa und South African Airways bieten Nonstop-Verbindungen nach Johannesburg, letztere sogar täglich. Andere Fluggesellschaften wie z.B. British Airways, Air France und Alitalia bieten Verbindungen ab Deutschland via ihrem Heimatland an. Die Flugdauer von Deutschland nach Südafrika beträgt ca- 10,5 Stunden. Meist werden Nachtflüge angeboten, wodurch Reisende keinen Urlaubstag verlieren. Da es keine bzw. kaum Zeitunterschiede gibt, gibt es auch keinen Jetleg!

Flughafentransfer
An den meisten internationalen Flughäfen wird ein regelmäßiger Busverkehr in die Stadt angeboten. Größere Hotels bieten oft einen meist kostenlosen Shuttleservice, Taxis und private Transferunternehmen bieten Ihren Service an und es gibt an jedem Flughafen mindestens eine Mietwagenfirma.

Führerschein
Für Südafrika wird ein internationaler Führerschein benötigt, allerdings gilt dieser nur in Zusammenhang mit dem nationalen Führerschein. Den Führerschein kann man bei der Führerscheinstelle beantragen. Wurde bislang von Mietwagenfirmen und auch der Polizei der nationale Führerschein meist auch allein akzeptiert, wird das Gesetz von 1998 nun strenger angewandt. Wird man ohne gültigen internationalen Führerschein angehalten, droht zukünftig ein Bußgeld. Die Vorschrift gilt auch für Privatfahrzeuge, die in Südafrika von Ausländern gefahren werden.

Österreiche sollten eine englische Übersetzung mitführen, welche der ÖAMTC (öst. Automobilclub) kurzfristig ausstellt.

Geld und Devisen
Die Landeswährung ist der Südafrikanische Rand (ZAR). Ein Rand besteht aus 100 Cent und entspricht z. Zt. ca.. 0,11 Euro (Stand Oktober 2007). Geld sollte nach der Ankunft am Flughafen gewechselt werden, wo alle großen Banken vertreten sind. Zu jedem internationalen Flug sind hier alle Bankschalter geöffnet; der Reisepass muß vorgelegt werden
.
In ganz Südafrika werden die meisten Kreditkarten, mit Ausnahme von Tankstellen (nur Barzahlung), akzeptiert. Bestehen Sie bei Kreditkartenzahlungen (vor allem in Restaurants) darauf, daß die Karte an Ihrem Tisch belastet wird oder begleiten Sie den Ober nach hinten, um die Karte im Auge zu halten, so daß sie nicht missbraucht werden kann. Auch die Kreditkartenbelege sollten Sie aufbewahren und nicht etwas in Mülleimern etc. entsorgen. Zu empfehlen sind auch Reiseschecks (Traveller's Cheques), am günstigsten in Euro, die bei allen Banken, oder (ohne Gebühren!) in Büros von American Express und Rennie's Travel eingelöst werden können. An immer mehr Geldautomaten kann man auch mit der EC-Karte Geld abheben; dennoch sollte man sich hierauf nicht überall verlassen.

Das Preisleistungsverhältnis ist für Europäer sehr günstig. So kostet z.B. eine Tasse Kaffee etwa € 0,60, ein Essen in einem guten Restaurant ca. € 6,- , ein Liter Benzin etwa € 0,37. (Stand Oktober 2007).

Geschäfte
1986 wurden neue Geschäftszeiten eingeführt, die es den Geschäftsinhabern gestatten, ihre Läden länger und vom Rhythmus her variabler zu öffnen. Normale Öffnungszeiten sind von 09h00 – 17h00 und samstags von 09h00 bis 13h00. Einige große Kaufhäuser haben samstags bis 17h00 und sonntags bis 15h00 geöffnet; einige kleinere Läden wochentags teils bis 22h00 und länger.

Geographische Lage
Die Republik Südafrika liegt im Süden des afrikanischen Kontinents zwischen 22° und 35° südlicher Breite und 17° bis 33° östlicher Länge und grenzt sowohl an den Atlantischen als auch an den Indischen Ozean.

Gesundheitsvorsorge
Für die Malariagebiete in Mpumalanga, im nördlichen KwaZulu-Natal sowie im Northern Cape (Kgalagadi Transfrontier Park und Augrabies Falls National Park) ist die Einnahme einer Malaria-Prophylaxe, insbesondere zur Regenzeit, unbedingt anzuraten. Ausführliche Informationen können Sie von Ihrem Hausarzt oder einer Tropenklinik. Neben einer Prophylaxe sollten Sie in den Malariagebieten grundlegende Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. In den Abendstunden sollten Sie unbedingt Kleidung mit langen Armen und Beinen tragen sowie auf Parfüm und Rasierwasser verzichten, um Mückenstiche zu vermeiden. Unbedeckte Körperstellen sollten mit einem Insektenschutzmittel geschützt werden. Weitere Informationen zur Malaria erhalten Sie bei Ihrem Hausarzt.

Eine Gelbfieberimpfung ist vorgeschrieben, wenn man aus einem Gelbfiebergebiet einreist.

In einigen Gewässern besteht eine Bilharziose-Gefahr. Man sollte daher nicht in Seen und Flüssen baden. Zudem muß hier auch die wachsende Aids-Gefahr in Afrika erwähnt werden. Auch hier sollten, falls notwendig, die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden.

Haie
Die südafrikanischen Gewässer sind in der Regel sicher für Schwimmer und Wassersportler. Entlang der Küste KwaZulu-Natals sind die Hauptstrände mit Netzen gegen Haie geschützt und werden von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang von speziell ausgebildeten Lebensrettern patrouilliert. Die Hauptstrände verfügen über Umkleidekabinen und Duschen sowie eine Vielzahl von Restaurants und Bars. Abgelegene Strände werden allerdings nicht bewacht.

Haustiere
Um Ihr Haustier ins Land bringen zu dürfen, müssen Sie eine Einfuhrerlaubnis (Import Permit) beantragen. Informationen gibt es bei: The Director of Veterinary Services, Private Bag X138, Pretoria 0001, Tel.: +27-12-319 6000, Fax: +27-12-329 8292. Auch muß ein wirksamer Impfschutz, z.B. gegen Tollwut, bestehen.

Hilfe für Behinderte
An allen großen Flughäfen werden durch die South African Airways spezielle Einrichtungen für behinderte Passagiere zur Verfügung. Auch viele Hotels und Lodges sowie die meisten Camps im Krüger National Park bieten Einrichtungen für Behinderte. Rollstühle und andere Hilfsmittel sind in den meisten Städten zu leihen. Die größeren Autovermietungsfirmen können behindertengerechte Fahrzeuge bereitstellen. Ein Wegweiser für Sehbehinderte ist vom SA National Council for the Blind erhältlich. Tel.: (++27) (0)12 346 1190.

Impfungen
Vorab eine Empfehlung aus der Selbstverpflichtungserklärung des Deutschen Reisebüro- und Reiseveranstalter Verbandes (DRV): "Der Reisende sollte sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz, so wie andere Prophylaxe-Maßnahmen informieren. Holen Sie gegebenenfalls ärztlichen Rat ein. Auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei Reise medizinisch erfahrenen Ärzten und eben solchen Informationsdiensten, bei Tropenmedizinern oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird hingewiesen."

Die Adressen kann Ihnen Ihr Hausarzt zur Verfügung stellen.

Für die Einreise nach Südafrika sind Impfungen nicht vorgeschrieben. Allerdings sollte man über den kompletten Schutz der üblichen Basis-Impfungen wie Tetanus, Diphterie und Polio (Kinderlähmung) verfügen. Die Kosten hierfür werden von den Krankenkassen übernommen. Ebenfalls empfehlenwert ist eine Impfung gegen Hepatitis.

Eine Impfung gegen Gelbfieber wird notwendig, wenn der Reisende zuvor ein Land bereist hat, das als Infektionsgebiet bekannt ist. Diese Impfung wird beim Gesundheitsamt vorgenommen und muss im Internationalen Impfausweis eingetragen sein. In den Nachbarländern Südafrikas wie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Mozambique, aber auch in Mauritius besteht keine potenzielle Ansteckungsgefahr für Gelbfieber.

Freiwillige Impfungen gegen mögliche Infektionskrankheiten bei Reisen in extrem abgelegenen Gebieten sind unter Umständen empfehlenswert. Ob sie notwendig sind, lässt sich bei einem Beratungsgespräch mit tropenerfahrenen Ärzten, auch in den Gesundheitsämtern, feststellen.

Inlandsflüge
Mehrere Fluggesellschaften sorgen für ein dichtes innersüdafrikanisches Flugnetz. Alle wichtigen Flughäfen werden mindestens einmal täglich angeflogen.

Internet
Bis auf einige ganz kleine Ortschaften, sind alle Städte und Städtchen mit mindestens einem Internet-Café oder Cybershop ausgestattet. Der Zugang zum Internet/den E-Mails ist schnell, die Kosten für die Benutzung in der Regel günstig..

Kaffee
Der Kaffee schmeckt hier in der Regel nicht so gut wie in europäischen Ländern, da er anders gebrannt und mit Zichorie vermischt ist. Es wird allerdings auch „filter coffee“ angeboten, der etwas besser schmeckt. Verwöhnte Kaffeetrinker sollten lieber auf Tee umsatteln oder löslichen Kaffee mit auf die Reise nehmen.

Kleidung
Die Kleidung sollte dem warmen, gemäßigten Klima angepasst, also leicht und luftdurchlässig sein. Zu jeder Jahreszeit kann es in den einzelnen Regionen große Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht geben, daher gehören eine Jacke oder ein warmer Pullover, feste Schuhe sowie Regenbekleidung mit in das Gepäck. Im allgemeinen ist legere Kleidung angebracht. Für den Besuch exklusiver Hotels oder Restaurants sollte aber ein Jacket sowie Krawatte mitgebracht werden (Kleiderordnung).

Klima
Da das Land in der südlichen Hemisphäre liegt, sind die Jahreszeiten in Südafrika denen in unseren Breiten entgegengesetzt. Im Dezember und Januar liegen die Sommerferien der Einheimischen und sind daher Hochsaison. Im Mai und Juni bringt der Herbst warme Tage und kühle Nächte. Der Frühling und der Herbst bieten optimale Temperaturen für Wanderer. Der Winter, von Juli bis September, eignet sich am besten für Wildbeobachtungen, da die Vegetation in der Trockenzeit nicht so dicht ist wie im Sommer, und die Tiere sich an den wenigen noch verbleibenden Wasserlöchern sammeln. Die Temperaturen sind dann in großen Teilen des Landes niedrig. In den Drakensbergen kann es schneien, in der Kapregion ist mit Regen zu rechnen. Dagegen gehören in den meisten anderen Gebieten Südafrikas die Monate Oktober – März zur Regenzeit.

Kriminalität
Die Kriminalität ist leider auch in Südafrika in den letzten Jahren gestiegen. Die meisten Überfälle und Diebstähle gibt es in den Großstädten wie Johannesburg, Kapstadt oder Durban. Bitte meiden Sie nachts einsame Straßen und tragen Sie nicht viel Bargeld und Schmuckstücke mit sich. Alle Wertsachen und auch die Reisepässe sollten Sie vielmehr im Hotelsafe einschließen lassen. Tragen Sie auch bitte keine Bauchtaschen, da diese hier eher unüblich sind. Bitte beachten Sie auch den Punkt „Sicherheit“.

Kultur
Südafrikas Kultur ist so vielfältig wie die Menschen und das Land selbst. Die unterschiedlichsten Einflüsse der verschiedenen Stämme sowie der europäischen und asiatischen Zuwanderer haben sich hier zu einem unverwechselbaren exotischen Gemisch vereint. Je nachdem in welcher Region man sich befindet dominiert der afrikanische, indische, holländische, englische oder französische Einfluss. Doch ganz gleich wo, der kosmopolitische Trend ist meist unverkennbar.

Mehrwertsteuer
Die Mehrwertsteuer von gegenwärtig 14% ist im Preis der meisten Waren und Dienstleistungen eingeschlossen. Ab einem Warenwert von 250 Rand bekommen ausländische Besucher die Steuer auf Antrag zurückerstattet. Diese Rückzahlung kann bei der Ausreise am Flughafen, in verschiedenen Häfen oder bei Zollämtern beantragt werden. Dazu müssen die Originalrechnung, ein ausgefülltes Antragsformular und der Reisepass sowie die entsprechenden Waren vorgelegt werden. Weitere Informationen sind an den internationalen Flughäfen Johannesburg, Durban und Kapstadt erhältlich. Planen Sie auf jeden Fall genügend Zeit vor dem Abflug hierfür ein! Für diejenigen, die teuren Schmuck und Diamanten kaufen möchten, gibt es folgende Möglichkeit, die südafrikanische Mehrwertsteuer zu umgehen: Kaufen Sie in den Mitgliedsgeschäften des sog. Jewellery Council of SA, Tel.: 011/296 441. Per Kreditkartenabzug und Quittung hinterlegen Sie die Mehrwertsteuer. gesondert. Wenn Sie Südafrika verlassen, lassen Sie sich die Ausfuhr direkt an der Passkontrolle beim Schalter des Jewellery Councils bestätigen. Danach wird das Geschäft, in dem Sie den Schmuck gekauft haben, informiert und dieses zerreißt den Kreditkartenabzug für die Mehrwertsteuer.

Mobiltelefone
Auf dem Gebiet der Telekommunikation ist Südafrika auf dem afrikanischen Kontinent führend. Die bestehende Infrastruktur ist allerdings teilweise lückenhaft, und außerstädtische und ländliche Gebiete sind diesbezüglich manchmal unterversorgt. Mobiltelefone („cell phones“ oder „cellular“) können fast überall verwendet werden. Über die zur Zeit gültigen Roamingverträge lassen Sie sich am besten vor Ihrer Abreise aus Deutschland von Ihrem Netzbetreiber informieren.
Mobiltelefone können an internationalen Flughäfen und auch bei verschiedenen Mobiltelefon-Verkaufsstellen gemietet werden.

Notfall
Unter folgenden Telefonnummern erhalten Sie im Notfall die notwendige Auskunft:

Polizei in allen Großstädten10111
Johannesburg011/402 5000
Kapstadt021/418 5000
Durban031/305 5000

Wichtig für Übersee-Besucher: Europäische Krankenscheine werden in Südafrika nicht akzeptiert. Besucher müssen für Ihre Kosten selbst aufkommen. Es empfiehlt sich daher unbedingt der Abschluß einer Reisekrankenversicherung.

Photographieren
Nehmen Sie Ihre Filme am Besten aus Europa mit. Für Tieraufnahmen empfiehlt sich ein Film mit einer hohen Lichtempfindlichkeit. Hier sollten Sie mindestens ISO 200, wenn nicht sogar ISO 400-Filme nehmen. Achten Sie während Ihrer Reise auf eine möglichst kühle Filmlagerung –in parkenden Autos können leicht Saunatemperaturen entstehen! Vergessen Sie auch die Ersatzbatterien für Ihre Kamera nicht! Lassen Sie bei Flughafenkontrollen im Zweifelsfalle Ihre Filmutensilien per Hand kontrollieren.
Berücksichtigen Sie bitte immer den Stolz und die Menschenwürde: Fragen Sie bitte denjenigen, von dem Sie ein Photo haben möchten, um Erlaubnis. Hierbei ergibt sich auch der zwanglose Kontakt zu den Einheimischen.

Post
Die Postämter sind montags bis freitags von 8 bis 16.30 Uhr und samstags von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Briefe nach Übersee kosten z.Zt. 2,70 Rand und Postkarten 1,20 Rand. Pakete müssen an den Zollschaltern der Postämter aufgegeben werden.

Religion
Kirchen, Moscheen, Tempel und Synagogen sind in den meisten großen Städten zu finden.

Schlangen
Es gibt zwar viele z.T. giftige Schlangen, doch lauern diese nicht unbedingt auf Touristen. Übermäßige Angst ist deshalb nicht angebracht, trotzdem sollten Sie auf Ihren Weg achten. In der Regel flüchten die Tiere schon lange, bevor Sie sie sehen können. Sollte es dennoch passieren und die Schlange hat Sie gebissen: Kein Panik! Versuchen Sie, sich vor allem die Farbe und die Kopfform der Schlange zu merken, damit ein behandelnder Arzt oder andere sachkundige Helfer das richtige Gegenmittel verabreichen.

Sicherheit
Es ist sinnvoll, die gleiche Vorsicht walten zu lassen wie überall auf der Welt. Lassen Sie das Gepäck niemals unbeaufsichtigt vor dem Hotel oder in der Empfangshalle stehen. Deponieren Sie Wertsachen im Hotelsafe; bummeln Sie nach Einbruch der Dunkelheit nicht allein durch die Straßen; verschließen Sie immer Ihr Auto und halten Sie die Fenster geschlossen. Versuchen Sie möglichst noch im Hellen das Tagesziel zu erreichen und nehmen Sie auch keine Anhalter mit. Treten Sie in armen Gegenden nicht als "der wohlhabende Tourist“ auf und tragen Sie Schmuck, Photoapparat und Videokamera nicht offen. Sie provozieren so die in oft ärmlichen Verhältnissen lebenden Menschen. Bitte bedenken Sie, daß Südafrika eine Arbeitslosenrate von über 40% hat!

Sprachen
Es gibt elf Amtssprachen, die meist gesprochene ist Zulu. Englisch wird überall im Land verstanden. Afrikaans, hauptsächlich von den Buren und „Coloureds“ gesprochen, dürfte insbesondere den holländischen und norddeutschen Besuchern relativ gut verständlich sein, da in dieser Sprache viele holländische, englische und französische Ausdrücke vertreten sind. Zuweilen erinnert Afrikaans an einen plattdeutschen Dialekt.

Tankstellen
Tankstellen findet man überall entlang der National- und Landstraßen. Die meisten haben täglich 24 Stunden geöffnet. An Tankstellen kann NICHT mit Kreditkarten bezahlt werden! Das Tanken selbst wird von Angestellten erledigt, die gern auch den Ölstand prüfen, die Scheiben säubern etc. Ein Trinkgeld ist üblich.

Taxis
In der Regel fahren örtliche Taxis nicht auf der Suche nach Fahrgästen durch die Straßen. Man muß die Taxivermittlung anrufen oder einen Taxistand suchen (gewöhnlich im Stadtzentrum). Versichern Sie sich, daß der Taxameter bei Null beginnt oder vereinbaren Sie im voraus den Preis.

Telefon
Der größte Teil des Landes verfügt über ein gut funktionierendes Telefonnetz, überwiegend im Selbstwählverkehr. Man kann natürlich auch das eigene Handy mitnehmen. Das D 1- und D 2- Netz funktioniert in vielen Regionen des Landes.

Vorwahl von Europa nach Südafrika ist 00 27, von Südafrika nach Deutschland 00 49, nach Österreich 00 43, in die Schweiz 00 41. (Südafrika hat sich der international üblichen “00” am 01.01.2007 angeschlossen, zuvor war der Code “09”.

Beachten Sie, daß auch bei Ortsgesprächen die Vorwahl mitgewählt werden muß. Ausnahme sind die Notrufnummern.

Die Telefonzellen für Münzen sind blau, für Telefonkarten grün. Telefonkarten für R 10, 20, oder 50 sind bei Postämtern, an Flughäfen, aber auch in Einkaufszentren erhältlich.

Vorsicht! In Hotels wird bei Telefon, Fax und E-Mail/Internet (sofern vorhanden) z.T. der zwei- bis dreifache Posttarif angewandt.

Das Besetztzeichen ähnelt übrigens dem deutschen Klingelzeichen, also seien Sie bitte nicht irritiert.

Trinkgeld
Abhängig vom Standard des Services sind in Restaurants 10 % vom Rechnungsbetrag - der nicht automatisch den Service einschließt - -üblich. Es gibt mittlerweile jedoch auch Restaurants, die die 10% Trinkgeld gleich einrechnen. Trotzdem sollte man bei besonders aufmerksamer Bedienung ein Trinkgeld nach eigenem Ermessen geben. Auch Taxifahrer bekommen ein Trinkgeld von 10% der Gesamtsumme. An den Tankstellen, wo Sie nicht selber tanken müssen, ist ein Trinkgeld üblich. Gepäckträger in den Hotels bekommen üblicherweise ein Trinkgeld von 1 Rand pro Gepäckstück. Auch der Ihnen zugeteilte Ranger bekommt im Anschluß an eine Safari i.d.R. ein Trinkgeld, daß je nach Zufriedenheit durchaus hoch ausfallen darf.

Unterkünfte
Die Palette der Unterkünfte reicht von einfachen Hotels, über Gästehäusern, Landhotels, Bed & Breakfasts und Apartments, bis zu Luxushotels und privaten Lodges in Wildschutzgebieten. Die Durchschnittspreise pro Person pro Tag reichen von 100 bis 3.000 Rand und bei besonders luxuriösen Unterkünften sogar wesentlich mehr.

Verkehrsregeln
Es herrscht Linksverkehr (die Autos/Mietwagen haben Rechtssteuerung). Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt auf Autobahnen (Freeways) 120 km/h, auf Landstraßen 100 km/h, in Ortschaften 60 km/h, wenn nichts anderes angegeben ist. Das Anlegen von Sicherheitsgurten ist vorgeschrieben, die zulässige Alkoholgrenze beträgt 0,5 Promille.

Die Straßen sind touristisch gut ausgeschildert. Die Nationalstraßen (N) sind nur zu einem kleinen Teil als Autobahnen ausgebaut, sie entsprechen etwa gut ausgebauten Bundesstraßen hierzulande. Einige Abschnitte der Nationalstraßen sind Mautpflichtig (Toll Roads) In gutem Zustand sind aber auch die meisten der Regionalstraßen (R), auf denen das Verkehrsaufkommen in der Regel gering ist und die oft landschaftlich reizvoller sind.

Man sollte sich unbedingt an die ausgeschilderten Geschwindigkeiten – insbesondere in den Bergen und auf Pässen – halten, da das jeweilig angegebene Tempo in den allermeisten Fällen seine Berechtigung hat!

Vor den sogenannten „Black Taxis“ („Schwarzentaxis“) möchten wir Sie warnen. Dies sind in der Regel stark überladende, altersschwache Kleinbusse, deren Fahrer sich oftmals nicht an die Verkehrsregeln halten. Sie müssen immer damit rechnen, daß diese unverhofft ohne Signal vom Bordstein auf die Straße fahren oder zum Überholen ansetzen!

Vorbeugung von Unfällen

Auf der Straße: In Südafrika wird links gefahren! Vorsicht, besonders beim Eingewöhnen! Es kann helfen, bestimmte Situationen (Kreuzungen, Überholmanöver) bereits vorher in Gedanken durchzuspielen.

  • Im Meer: Die gefährdeten Badestrände sind entlang der gesamten Küste durch hoch technisierte und sehr effiziente Hai-Abwehrsysteme vor Angriffen dieser Spezies auf Menschen geschützt. Dennoch sollte man grundsätzlich vor dem Badengehen die Strand-Beflaggung beachten.
  • In der Wildnis: Hier sind Alleingänge höchst unverantwortlich. In den Nationalparks und Tierreservaten grundsätzlich nicht das Auto verlassen bzw. nur an dafür vorgesehenen Rastplätzen.
  • Bei organisierten Tierbeobachtungen hat man den Anordnungen der begleitenden Ranger unbedingt Folge zu leisten.
  • Wilde Tiere eignen sich nicht zum Anfassen und Kuscheln – auch, wenn sie auf den ersten Blick so aussehen mögen!
  • Setzen Sie sich nicht achtlos irgendwo auf die Erde, ins Gras oder auf Baumstümpfe. Auch keine Steine oder abgebrochene Äste umdrehen/hoch heben – erst genau nachschauen, ob Schlangen oder Skorpione gerade dort Schutz gesucht haben.
  • Füttern Sie niemals wildlebende Tiere, insbesondere Affen und Paviane sowie natürlich Raubtiere, und lassen Sie während eines Halts niemals die Autofenster oder das Dach offen!

Wasser
Das Leitungswasser in den wichtigen Orten und den meisten Wildschutzgebieten ist gereinigt und trinkbar.

Zeit
Die Uhr in Südafrika wird nicht umgestellt. Während der Sommerzeit ist Südafrika daher mit der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) zeitgleich, im europäischen Winter liegt Südafrika eine Stunde voraus (Wenn es in Deutschland 12.00 Uhr ist, ist es in Südafrika 13.00 Uhr).

Aufgrund der größeren Nähe zum Äquator ist der Übergang von Tag zur Nacht viel schneller. Innerhalb von maximal 30 Minuten wird es stockfinster. Die Tage im südafrikanischen Sommer sind kürzer als die europäischen Sommertage, dafür sind die südafrikanischen Wintertage (=Trockenzeit) länger als die in Europa. Im Sommer wird es gegen 19.15 Uhr dunkel, im Winter gegen 17.00 Uhr.

Zoll
Alle Güter für den "persönlichen Gebrauch" sind zollfrei. Erwachsene dürfen einen Liter Spirituosen, zwei Liter Wein, 400 Zigaretten und 50 Zigarren zollfrei einführen.


Quelle und in Anlehnung an die Homepage von South African Tourism

Alle Angaben ohne Gewähr. Für die hier gemachten Angaben, vor allem auch medizinische Hinweise, kann keinerlei Haftung übernommen werden. Bitte konsultieren Sie immer Ihren Hausarzt.

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