Tembe Elephant Park
Der Tembe Elephant Park wurde 1991 zum Schutz der Elefanten Mozambiques gegründet.
Der Park liegt in an der Grenze zu Mozambique in einer Region, die “Elfenbein-Route” (Ivory Route) genannt wird und in alten Zeiten von Elfenbeinhändlern auf ihrem Weg zwischem Zululand und Mozambique genutzt wurde.
Die Elefanten wanderten in früheren Zeiten frei zwischen dem Maputaland im nordöstlichen Südafrika und Mozambique, waren aber durch den Bürgerkrieg im Nachbarland stark gefährdet. Heute leben 180 der als größte Elefanten Afrikas geltenden Tiere im Tembe Elephant Park.
Auch Büffel, Nilpferde, Leoparden und Nashörner leben hier neben einer Vielzahl von Antilopen und kleinerer Tiere, zu denen auch die Suni, die mit 15 cm kleinste Antilope der Welt gehört.
Der Tembe Elephant Park liegt in einem malaria-gefährdeten Gebiet. Unterkunft wird in der Tembe Elephant Lodge geboten, wo das Malaria-Risiko nicht so groß sein soll. Jeder solllte sich jedoch vorab darüber informieren, ob eine Prophylaxe eingenommen werden sollte. Besucher müssen ihr Fahrzeug am Tor zum Park auf einem gesicherte Parkplatz stehenlassen und werden dort mit einem 4 x 4-Wagen abgeholt.
Auch eine Landebahn für Leichtflugzeuge ist vorhanden.
Eine halbe Stunde von Tembe entfernt liegt die Border Cave hoch in den Lebombo Mountains an der Grenze zu Swaziland. Hier wurden die mit mehr als 150.000 Jahre alten vermutlich ältesten Überreste von bislang fünf Homo sapiens sapiens, des modernen Menschen, gefunden.
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