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Tulbagh

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Die ersten Siedler erreichten die Region des heutigen Tulbagh, das Breede River Tal, bereits um 1699 und nutzten den Ort als Handelsplatz für Tierhäute, Fleisch und Elefantenstoßzähne.

Erst 1743 mit dem Bau der ersten Kirche entstand die kleine Stadt, die heute ca. 10.000 Einwohner hat. Die “Oude Kerk”, heute ein Museum, ist das älteste Kirchengebäude Südafrikas, das noch in seiner ursprünglichen Kreuzform besteht.

Viele, doch zum Glück nicht alle der schönen historischen Gebäude wurden 1969 während eines Erdbebens  zerstört. Die Church Street wurde nach dem Erdbeben nahezu originalgetreu wieder aufgebaut und ist heute die Straße mit den meisten kapholländischen Häusern in Südafrika. Ein Gang durch die Church Street versetzt den Besucher wieder in die Vergangenheit und jeden letzten Samstag im Oktober findet hier das Tulbagh Festival statt.

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Sehenswert ist auch das Monbijou Stately House, daß ca. 1815 von Louis Michel Thibault, einem Schüler von Gabriel, dem Architekten des Petit Trianon im Park von Versailles, erbaut wurde. Monbijou basiert auf den ersten Plänen für eben dieses Gebäude und wurde bei dem Erdbeben zum  Glück nicht allzu schwer beschädigt.

Auch für seine Weine und den Obstanbau ist Tulbagh berühmt, doch neben einem Besuch von Weingütern und Obstplantagen werden auch Pferderitte, Wander- und Fahrradwege in den Bergen und 4 & 4 Trails angeboten. Auch Fischen und Vogelbeobachtungen sind ein beliebter Zeitvertreib.

Für die Anfahrt nach Tulbagh sollte man der R 303 über Paarl und Wellington folgen und dann den spektakulären Bain’s Kloof Pass überqueren.
 

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